Schalotte und Knoblauch kurz in einem Teil der Butter erwärmen, dann Senf, Zitrone, Paprika und die restliche weiche Butter einrühren. Frische Kräuter und Chili erst zum Schluss unterheben. Warm mit kräftig geröstetem Bierbrot als Dip servieren.
Cowboy Butter ist eine würzige Buttersauce zum Dippen: warm, kräuterreich, leicht scharf und schneller fertig als eine klassische Sauce. Petersilie, Schnittlauch, Thymian, Dijon-Senf, Knoblauch, Zitrone und geräucherte Paprika treffen auf das malzige Terjung Bierbrot. Dick geschnitten und geröstet hält seine Kruste dem warmen Dip stand, während die Krume die Butter aufnimmt.
Der Unterschied zu gewöhnlicher Kräuterbutter liegt vor allem in der Konsistenz. Statt die Mischung zu einer festen Rolle zu kühlen, wird sie warm und löffelbar serviert. Ein Teil der Butter nimmt zunächst Schalotte und Knoblauch auf; die übrige weiche Butter wird danach abseits der Hitze eingerührt. Dadurch bleibt der Dip glänzend und cremig, ohne sprudelnd zu kochen oder ölig zu wirken.
Für einen Grillabend lässt sich fast alles vorbereiten. Kräuter schneiden, Gewürze abmessen und Brotscheiben bereitlegen – erhitzt und zusammengerührt wird die Cowboy Butter erst kurz vor dem Essen. Weitere schnelle Begleiter findest du in der Tomatenbutter und im Grillbrot mit Kräuterbutter. Der Ratgeber Brot zum Grillen hilft bei der restlichen Planung.
Frische Kräuter werden erst kurz vor der Verwendung gewaschen, sehr gut getrocknet und fein geschnitten. Das Bundeszentrum für Ernährung empfiehlt, Kräuter erst kurz vor dem Essen zu schneiden. Das erhält Aroma und Farbe – und verhindert hier zugleich, dass unnötig Wasser in die Butter gelangt.
Reste gehören abgedeckt in den Kühlschrank. Das Bundesinstitut für Risikobewertung nennt für leicht verderbliche Lebensmittel 2 bis höchstens 7 °C. Nimm die Butter mit einem sauberen Löffel aus der Schale und erwärme nur die benötigte Portion sanft. Mehr passende Kombinationen zeigt Brot und Aufstrich kombinieren; weitere Ideen warten im Terjung-Rezepteblog.
Das Herzstück: Terjung Bierbrot.
Zutaten
- 250 g Butter, davon 150 g weich
- 1 kleine Schalotte
- 1 kleine Knoblauchzehe
- 2 EL glatte Petersilie, fein geschnitten
- 1 EL Schnittlauch, in feinen Röllchen
- 1 TL Thymianblättchen
- 1 EL Dijon-Senf
- 1 TL fein abgeriebene Bio-Zitronenschale
- 2 TL Zitronensaft
- 1 TL geräuchertes Paprikapulver
- 1/2 TL Chiliflocken oder Cayennepfeffer
- Salz und schwarzer Pfeffer
- 8 dicke Scheiben Terjung Bierbrot zum Servieren
Zubereitung
Kräuter und Brot vorbereiten
Petersilie, Schnittlauch und Thymian waschen, vollständig trocken tupfen und fein schneiden. Schalotte sehr fein würfeln, Knoblauch reiben. Bierbrot in dicke Scheiben schneiden. Alle Gewürze abmessen, damit die Butter später nicht unnötig lange auf der Wärme steht.
Schalotte und Knoblauch erwärmen
100 Gramm Butter in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze schmelzen. Schalotte zugeben und etwa 90 Sekunden glasig werden lassen, ohne Farbe zu nehmen. Knoblauch einrühren und nur weitere 20 Sekunden erwärmen. Der Topf darf nicht sprudelnd heiß werden.
Würzige Basis rühren
Topf von der Kochstelle ziehen. Dijon-Senf, Zitronenabrieb, Zitronensaft, Paprikapulver und Chili mit einem Schneebesen einarbeiten. Die übrigen 150 Gramm weiche Butter in kleinen Portionen unterrühren, bis eine glänzende, leicht gebundene Sauce entsteht.
Kräuter unterheben und abschmecken
Petersilie, Schnittlauch und Thymian unterheben. Erst jetzt mit wenig Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. Falls sich am Rand etwas Fett absetzt, einen Teelöffel kaltes Wasser einrühren und den Topf dabei nicht erneut stark erhitzen.
Bierbrot rösten und dippen
Bierbrotscheiben in einer trockenen Pfanne oder im Toaster kräftig rösten und kurz offen ausdampfen lassen. Cowboy Butter in eine vorgewärmte Schale füllen, einmal umrühren und mit dem Brot sofort servieren. So bleiben Kruste und Dip deutlich voneinander getrennt.
So bleibt Cowboy Butter cremig statt ölig
- Butter nur bei niedriger Hitze schmelzen und niemals kochen lassen.
- Schalotte sehr fein würfeln, damit der Dip glatt löffelbar bleibt.
- Kräuter vollständig trocknen und erst abseits der Hitze einrühren.
- Mit Chili vorsichtig beginnen und nach dem Mischen nachschärfen.
- Bierbrot dick schneiden und ohne zusätzliches Fett kräftig rösten.
- Nur die benötigte Menge erwärmen und Reste durchgehend kühlen.
Vollbier, Malzkruste und kräftige Röstaromen machen das Bierbrot zur stabilen Grundlage für die warme, kräuterwürzige Cowboy Butter.
Bierbrot ansehenHäufige Fragen
Was ist Cowboy Butter?
Cowboy Butter ist eine würzige Buttersauce mit Kräutern, Knoblauch, Senf, Zitrone und Chili. Sie wird meist warm als Dip oder Sauce zu Brot, Grillgemüse, Kartoffeln oder Fleisch serviert.
Was ist der Unterschied zu Kräuterbutter?
Klassische Kräuterbutter wird häufig kalt und schnittfest serviert. Cowboy Butter bleibt warm und löffelbar; Senf, Zitrone, Paprika und Chili geben ihr zusätzlich eine säuerlich-pikante Richtung.
Kann ich Cowboy Butter vorbereiten?
Ja. Bereite die Mischung vollständig vor, kühle sie abgedeckt und erwärme die benötigte Portion später sehr sanft. Dabei langsam rühren und nicht aufkochen, damit sie cremig bleibt.
Kann Cowboy Butter auch kalt serviert werden?
Ja. Lass sie bei Raumtemperatur kurz streichfähig werden und serviere sie wie eine kräftige Kräuterbutter. Als Dip ist sie lauwarm jedoch leichter aufzunehmen und aromatischer.
Welches Brot passt zu Cowboy Butter?
Ein Brot mit kräftiger Kruste und deutlichen Röstaromen passt besonders gut. Das malzige Bierbrot bleibt beim Dippen stabil und nimmt die warme Butter trotzdem gut auf.


















