Zwei Brotsorten in Scheiben, zwei Buttern, etwas Süßes, Gemüse und ein Glas Brotsecco auf einem Brett anrichten — fertig ist das Abendessen ohne Herd.
Girl Dinner ist der Social-Media-Name für etwas, das in Deutschland eine lange Tradition hat: ein Teller aus vielen kleinen Dingen statt einem gekochten Gericht. Kein Rezept im engen Sinn — sondern die Kunst, aus gutem Brot und ein paar Begleitern ein Abendessen zu bauen.
Die Backstuben-Version bringt mehr Handwerksgefühl aufs Brett: Zwiebelring und Saftkornbrot bringen zwei völlig verschiedene Geschmacksrichtungen aufs Brett, dazu Knoblauchbutter, Schinken-Zwiebel-Butter und ein Glas Brotsecco.
Das Herzstück: Zwiebelring, Saftkornbrot Cashew-Cranberry, Knoblauchbutter und Schinken-Zwiebel-Butter.
Zutaten
- 4 Scheiben Terjung Zwiebelring
- 4 Scheiben Terjung Saftkornbrot Cashew-Cranberry
- 2-3 EL Terjung Knoblauchbutter
- 2-3 EL Terjung Schinken-Zwiebel-Butter
- 2 TL Terjung Erdbeer-Konfitüre
- 1 Handvoll Cornichons oder eingelegte Silberzwiebeln
- 1 Handvoll Cocktailtomaten und Gurkenscheiben
- 50 g Käsewürfel oder ein Stück Schnittkäse
- Optional: 1 Glas Terjung Brotsecco, gut gekühlt
Zubereitung
Brot schneiden
Beide Brote in fingerdicke Scheiben schneiden und die Scheiben halbieren. Kleine Stücke machen das Board zum Snack-Teller — man greift öfter zu, ohne sich festzulegen.
Buttern anrichten
Knoblauchbutter und Schinken-Zwiebel-Butter in kleine Schälchen geben und 15 Minuten vorher aus dem Kühlschrank nehmen. Zimmerwarm lassen sie sich streichen, ohne das Brot zu zerreißen.
Board bauen
Brot fächerartig auf ein großes Brett legen, Schälchen dazwischen setzen, Lücken mit Tomaten, Gurke, Cornichons und Käse füllen. Ein Klecks Erdbeer-Konfitüre bringt den süßen Kontrast zum herzhaften Rest.
Servieren
Brotsecco kalt einschenken und das Brett in die Mitte stellen. Mehr Vorbereitung braucht ein Girl Dinner nicht — der Rest passiert am Tisch.
Tipps für das Brotzeit-Board
- Zwei gegensätzliche Brote wählen: eines herzhaft-röstig wie der Zwiebelring, eines mild-fruchtig wie das Saftkornbrot Cashew-Cranberry.
- Süß gehört dazu: Erdbeer-Konfitüre neben herzhaften Buttern wirkt wie ein eigener Gang.
- Für Gäste einfach verdoppeln — das Board skaliert besser als jedes gekochte Gericht.
- Reste vom Brot am nächsten Tag toasten oder zu Croûtons verarbeiten, es muss nichts weg.
- Ohne Alkohol: kalter Früchtetee mit Zitrone und Eis ersetzt den Brotsecco.
Alle Board-Bausteine kommen aus einer Hand: Brot, Buttern, Konfitüre und Brotsecco aus der Backstube in Lüdinghausen.
Sortiment ansehenHäufige Fragen
Was ist ein Girl Dinner?
Girl Dinner ist ein Social-Media-Trend für ein Abendessen aus vielen kleinen Komponenten statt einem gekochten Gericht: Brot, Aufstriche, Käse, Gemüse, etwas Süßes. Im Kern ist es die deutsche Brotzeit unter neuem Namen — angerichtet auf einem Brett statt auf dem Teller.
Welches Brot passt am besten auf ein Brotzeit-Board?
Mindestens zwei Sorten mit Kontrast: ein herzhaftes Brot mit Röstaromen wie der Zwiebelring und ein mildes, leicht fruchtiges wie das Saftkornbrot Cashew-Cranberry. So bleibt jeder Bissen anders — das macht ein gutes Board aus.
Wie viel plane ich pro Person ein?
Als Abendessen rechnet man pro Person etwa 4 bis 6 halbe Scheiben Brot plus Begleiter. Als Apéro vor dem Essen reicht die Hälfte. Lieber knapp anrichten und nachlegen — das Board bleibt so bis zum Schluss ansehnlich.
Kann ich das Board vorbereiten?
Ja: Brot schneiden, Schälchen füllen und Gemüse putzen geht mehrere Stunden vorher. Das Brett erst kurz vor dem Servieren bauen und das Brot bis dahin abgedeckt lagern, damit die Schnittflächen nicht antrocknen.



















